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  • Dirndl in Bayern

    Dirndl aus Bayern

    Das Dirndl ist ein echter Trendsetter und längst nicht mehr nur bei der älteren Generation beliebt.

    Immer mehr junge Menschen tragen mit Stolz ein Dirndl.

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  • Schwälmer Trachten

    Schwälmer Trachten

    Seit ca. 150 Jahren wird in der Schwalm- Region, die Schwälmer Tracht schon getragen.

    Damals trugen Werktags die Herren ihre blauen Kittel mit dunkler Kniehose und für den Sonntag hatten die Herren eine weiße Kniehose und einen schwarzen Kirchenrock und den Dreimaster

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Trachtenmode aus dem gesamten Bundesgebiet

Sie stammt ursprünglich aus dem städtischen oder handwerklichen Umfeld. Am besten bekannt ist allerdings die Volkstracht. Diese wird überwiegend in zwei Ausführungen eingeteilt. Auf der einen Seite die Festtagstracht und auf der anderen Seite die Werktagstracht. Gerade die Festtagstrachten sind meist sehr aufwendig. Hierzu gehören oft typische Hauben oder Hüte, wie etwa die Berner Haube, der Bollenhut oder die Goldhaube. Die Festtagstrachten sind vor allem in ländlichen Gegenden beheimatet und dort auch heut zu Tage noch bei traditionellen Anlässen oder Festen zu finden. Die Werktagstrachen werden nur noch ganz selten als Alltagskleidung getragen. Zu finden ist diese, meist günstigere Tracht noch bei Heimatvereinen, Trachtenvereinen, Musikkapellen, Schützenkompanien, Brauchtumsgruppen oder Chören.

Trachten aus DeutschlandIn Deutschland zogen die ersten Trachten im späten 19. Jahrhundert ein. Sie zog vor allem in der ländlichen Bevölkerung ein. Wobei ihre Verbreitung meist regional und konfessionell begrenzt war. Die Tracht zeigt oft den sozialen Stauts auf oder gibt gewisse Anlässe, wie beispielsweise einen Trauerfall vor. Eine Tracht zeigt oft den zusammenschluss einer dörflichen Gemeinschaft oder des gemeinsamen Lebens. Bei der Tracht steht nicht der Träger oder die Trägerin im Mittelpunkt sondern die Kleidung. Diese Kleidung zeigte Wohlstand und Besitz auf. Denn je hochwertiger und je mehr Stoff verähnt wurde und je mehr Knöpfe angebracht wurden, desto wohlhabender war die Trägerin oder der Träger. Deshalb wurde in manchen Westen so viele Knöpfe angebracht, dass man kaum mehr Platz zum Öffnen der einzelnen Knöpfe hatte. Um möglichst viel Stoff zu verarbeiten, wurden in die Röcke extrem viele tiefe Falten gelegt. Das Gewicht der Röcke wurde dadurch fast unzumutbar schwer. Diese ausgeprägten Trachten hatten deshalb finanzielle Grenzen, diese aufwendigen Trachten konnte sich nur die obere Schicht der Gesellschaft leisten. Es war auch so, dass man gewisse dörfliche Gesellschaftsschichten nicht überschreiten durfte auch wenn man es sich hätte finanziell Leisten können.

Eine Tracht gibt viele Informationen über den Träger preis. Sie zeigt an aus welchem Landstrich bzw. aus welcher Region und sogar aus welchem Ort der Träger der Tracht stammt. Sie zeigt die soziale Stellung des Trägers in der Dorfgemeinschaft und wiederspiegelt die momentanen wirtschaftlichen Verhältnisse. Aber auch der Personenstand wird vor allem bei Frauen preisgegeben. Die Art wie die Frau ihre Schürze bindet sagt alles über ihren Personenstand aus. Eine ledige und ungebundene Frau bindet die Schleife links, eine gebundene und verheiratete Frau bindet die Schleife rechts und als zeichen der Jungfräundlichkeit wird die Schleife mittig gebunden. Wenn die Frau ihre Schleife hinten bindet ist sie verwitwet. Die Tracht gibt aber auch die Trauerstufen wie Voll-, Halb-, Vierteltrauer oder Freudenzeit an oder einen speziellen Anlass, wie Abendmahl, gewöhnlicher Sonntag, sonntäglicher Kirchgang, Kommunion, Hochzeit, Konfirmation und weitere.

Hier sind man also das eine Tracht und somit die traditionelle Trachtenmode recht kompliziert ist.

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